Praktikumsbericht aus Paris

Ich bin bereits am 3.5 in Paris angekommen und habe mein Zimmer bezogen, mit Hilfe meiner Mitbewohnerin habe ich mich gut zurecht gefunden und konnte mich gut einfinden. Ich habe meinen Arbeitsweg mit Hilfe einer App geplant, da es sehr kompliziert ist in Paris. Mein Fahrtweg betrug eine Stunde und am Freitag musste ich um 6 Uhr beginnen, da zu dieser Zeit noch keine Metro fuhr nutzte ich die Nachtbusse. Ein eher aufregendes Erlebnis.

Da Pierre Hermé ein großes Unternehmen ist, gibt es jederzeit Praktikanten und so war die Organisation sehr gut. Dadurch war es sehr leicht anzukommen, außerdem habe ich den Konditorinnen Meisterbrief, sodass die Arbeit keine Herausforderung darstellte. Ich habe mich schnell und gut integrieren können. Das Team ist sehr jung und war sehr hilfsbereit bei den Sprachschwierigkeiten an den ersten Tagen. Ich konnte meine sprachlichen Fähigkeiten schnell verbessern. Ich bekam immer wieder komplimente für die sprachliche Entwicklung, was mich weiter ermunterte.

Ich habe viel neues erfahren, sowohl im Kontext meines Berufs als auch im zwischenmenschlichen Bereich.

Beruflich:
Die perfektionierte Organisation der Produktion
Teamarbeit
Neue Rezepte und deren Zubereitung

Zwischenmenschlich:
Ich habe meine Stärke entdeckt, sehr gut und schnell mit fremden zusammen zu arbeiten
In den Pausen habe ich meine Schüchternheit überwunden und mit meinen Kollegen Smalltalk geführt.

Ich habe in drei verschiedenen Abteilungen gearbeitet. Zunächst habe ich Törtchen verschiedener Geschmacksrichtungen und Form hergestellt. In der habe ich Eis hergestellt. In der Backstube habe ich Croissants mit verschiedener Füllung ( Schokolade/ Pistazie/ Ispahan), Brioche, Tartellettes und Gugelhupf hergestellt.

Für mich waren die Ehrfahrungen durchweg Positiv es gab keine Ereignisse die mich belastet haben. Erasmus+ hat es mir ermöglicht ein Auslandspraktikum zu absolvieren, dafür bin ich sehr dankbar.