Auslandspraktikum auf Malta

Malta Auslandspraktikum Arne Testrote
In meinem 3 wöchigen Praktikum auf Malta habe ich viele verschiedene Orte und Menschen kennenlernen dürfen. In der Firma, für die ich in Malta tätig war, habe ich Einblicke in den Bereich consulting und recruitment im HR Wesen bekommen. Ich hatte feste Aufgaben, durfte anhand von Anforderungsprofilen für gewisse Jobs Personen anhand ihrer Lebensläufe für verschiedene Jobs empfehlen und mich mit diesen in Verbindungen setzen. Es wurde durchgehend Englisch gesprochen, wenn ich fragen hatte wurden diese ausführlich beantwortet und erklärt. Die Arbeitskultur hängt in Malta stark von den jeweiligen Arbeitsbereichen ab.

In meiner host company war es Standard in lockerer Kleidung zu kommen, da wir keinen Kundenkontakt hatten. Die Kollegen kamen durchaus gerne im Jogginganzug oder vergleichbarem. Bei einem Bekannten in meinem Apartment, der in einem Hotel auf Malta arbeitete, war es Pflicht Anzug und Krawatte zu tragen. Demnach sind die unterscheide sehr groß und es empfiehlt sich, sich über die Arbeitskleidung zu informieren. Mein Sprachumfang hat sich während der Zeit auf Malta nicht wesentlich verbessert, dafür aber umso mehr die Fähigkeit Gespräche fließend zu gestalten und Umschreibungen für fehlende Worte zu finden. Spontanität und Anpassungsfähigkeit sind zwei Fähigkeiten die auf Malta definitiv gefordert werden. Busse kommen nicht immer wie es im Plan steht und der Verkehr erinnert an den Spruch „Der größte Aberglaube ist der Glaube an die Vorfahrt“. Die Malteser fahren sehr schnell und Geschwindigkeitsbegrenzungen werden gerne übersehen. Am meinem ersten Tag dort wollte ich an einen bestimmten Ort fahren, bin aber in den falschen Bus gestiegen und quer über die Insel gefahren, entlang der Ostküste! Eine wunderschöne Strecke, die ich ohne diesen Fehler wahrscheinlich nicht gesehen hätte. Malta hat wunderschöne ecken am Meer, die man gesehen haben muss.

Meine persönlichen Highlights sind folgende:
Blue Lagoon auf Comino, Upper Barakka Gardens in Valetta, Golden Bay Beach, Bar & Restaurant Fontanella in Mdina und viele mehr. Ich bin froh diese Erfahrung gemacht zu haben und war überrascht, was ein so kleines Land wie Malta zu bieten hat. Auch wenn manche Teile der Innenstädte teilweise sehr verdreckt waren, ist Malta ein schönes Land mit wundervollen Ecken und entspannten Menschen. Man merkt im Vergleich zu Deutschland, wie in vielen südländischen Ländern, dass Pünktlichkeit nicht groß geschrieben wird und das Arbeitstempo eher langsam ist. Das war erst eine Umstellung, aber ich rate jedem der die Chance hat dorthin zu gehen, es auf jeden Fall zu machen. 3 Wochen waren meiner Meinung nach ein Idealer Zeitraum, da man nach dieser Zeit auch alles von Malta gesehen hat und es nicht mehr viel zu entdecken gibt.

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